Die Hotellerie war schon immer eine Branche, in der es schwierig ist, Personal zu finden. Niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten, unvorhersehbare Dienstpläne und die insgesamt hohe Arbeitsbelastung haben viele Menschen aus der Branche vertrieben.
Entgegen der gängigen Meinung hat die Pandemie dieses Problem nicht verursacht, sie aber verschärft. Ein großer Teil der Beschäftigten in der europäischen Hotellerie hat die Branche in dieser Zeit verlassen und ist nicht zurückgekehrt – viele wechselten in Branchen mit stabileren Arbeitszeiten und mehr Sicherheit.
Jahre später hat sich die Lücke immer noch nicht geschlossen: Laut HOTREC fehlen der europäischen Hotellerie 2026 im Schnitt rund 10 % der benötigten Arbeitskräfte. Doch der Fachkräftemangel ist bei Weitem nicht das einzige Problem, mit dem Hotels zu kämpfen haben.
Die Herausforderung der Hotellerie ist größer als der Fachkräftemangel – es geht auch um die Kosten
Die Kosten sind in den meisten Märkten schneller gestiegen als die Umsätze, wodurch sich die Gewinnmargen in nahezu allen Hotelsegmenten verringert haben – selbst dort, wo die Auslastung stabil geblieben ist. Speziell in Deutschland nennen laut DEHOGA 75,2 % der Hotellerie-Unternehmen die Personalkosten als ihren stärksten Kostentreiber. Hotels geraten damit von zwei Seiten unter Druck: weniger Menschen, die die Arbeit übernehmen wollen oder können, und gleichzeitig schrumpfender Spielraum, um die Kosten der Personalsuche aufzufangen.
Der Fachkräftemangel und der Margendruck sind im Grunde zwei Gesichter desselben Problems – und Automatisierung ist der Hebel, der beide zugleich adressiert.
Die gute Nachricht: Genau die Entwicklung, die die Personalsuche erschwert – nämlich, dass Automatisierung zunehmend zum Standard im Hotelbetrieb wird –, ist zugleich einer der wirkungsvollsten Hebel, mit dem Hotels ihre Profitabilität schützen und steigern können. Statt Personalmangel als ein Loch zu behandeln, das man immer wieder stopfen muss, sind Hotels besser beraten, Automatisierung als Antwort auf beide Probleme gleichzeitig zu begreifen: die Personallücke und den damit einhergehenden Margendruck.
Hotelautomatisierung bietet mehr als nur eine Lösung für den Personalmangel
Automatisierung im Hotel ist nicht nur eine Reaktion auf unbesetzte Stellen – sie ist ein umfassenderer operativer Wandel mit Vorteilen, die weit über den Fachkräftemangel hinausgehen.
Die Personallücke schließen
Automatisierter Check-in und Check-out, Zahlungsabwicklung, Gästekommunikation und schlüsselloser Zugang nehmen einem schrumpfenden Team wiederkehrende, immer gleiche Aufgaben ab. Wo früher eine fehlende Person am Front Desk längere Warteschlangen bedeutete, schließt Automatisierung heute diese Lücke.
ZEIT SPAREN = KOSTEN SPAREN
Über gästeseitige Aufgaben hinaus reduziert Automatisierung auch manuellen administrativen Aufwand – das Abgleichen von Daten zwischen Tools, das Aktualisieren von Einträgen, das Aufteilen von Rechnungen, die Sicherstellung rechtskonformer Daten. Das ermöglicht es Hotels, Schichten mit weniger Personal zu fahren und nimmt dem verbleibenden Team Druck ab.
ZUSATZUMSATZ, GANZ OHNE MEHRAUFWAND
Automatisiertes Upselling – Early Check-in, Late Check-out, Frühstück, Parkplatz, Spa-Anwendungen und mehr – erschließt zusätzliche Umsätze, für die ein unterbesetztes Team oft schlicht keine Kapazität hat, gerade wenn in der Lobby bereits Hochbetrieb herrscht. Im besten Fall finanziert dieser Zusatzumsatz die gesamten Kosten der Automatisierungssoftware und entlastet die Finanzen zusätzlich.
MEHR RAUM FÜR EINE BEDEUTUNGSVOLLE GUEST EXPERIENCE SCHAFFEN
Automatisierung gleicht nicht nur Personalmangel aus – richtig eingesetzt, verschafft sie Hotels sogar die Möglichkeit, das Gästeerlebnis eines voll besetzten Teams noch zu übertreffen, indem sie Zeit für genau die persönlichen, menschlichen Momente schafft, die Automatisierung selbst nicht ersetzen kann.

Hotelbird: Die führende Plattform für automatisierte Hotel-Operations
Mit Hotelbird als führender Plattform für automatisierte Hotel-Operations kommt all das an einer Lösung zusammen. Durch tiefe Integrationen mit branchenführenden Technologiepartnern in jedem Bereich, der für eine durchgängige Automatisierung der Guest Journey nötig ist – PMS, Zahlungsabwicklung, Zutrittsmanagement –, verbindet Hotelbird Check-in, Zahlungen, Kommunikation, Zimmerzugang und Check-out zu einer nahtlosen Journey.
Die eigentliche Frage für Hotels heute lautet nicht, wie sich jede offene Stelle besetzen lässt – sondern, wie viel des zugrunde liegenden Problems Automatisierung stattdessen lösen kann.
Hotels schließen damit Personallücken, reduzieren operative Reibung und manuellen Aufwand und schaffen mehr Raum für aufmerksame, wertvolle Gästeinteraktionen.
Hotelbird in Zahlen
digitaler Check-in und Check-out
Automatisierung, nicht mehr Personal, ist der Weg in die Zukunft für die Hotellerie
Der Fachkräftemangel in der Hotellerie ist eine seit langem bestehende strukturelle Herausforderung in der DACH-Region und in Europa insgesamt – und tritt inzwischen gemeinsam mit einem zweiten, damit verbundenen Druck auf: schrumpfenden Margen, die Hotels weniger Spielraum lassen, um die Kosten der Personalsuche aufzufangen. Mehr Personal allein kann realistisch keines von beiden lösen.
Automatisierung bietet einen Ausweg aus beidem zugleich – sie schließt die operative Lücke unbesetzter Stellen, schützt die Marge und erschließt Umsatz- und Guest-Experience-Potenziale, die selbst ein früher voll besetztes Team nicht zwangsläufig ausgeschöpft hat. Die relevantere Frage für Hotels heute ist nicht, wie sich jede offene Stelle besetzen lässt – sondern, wie viel des zugrunde liegenden Problems, ob Personal, Kosten oder Erlebnis, Automatisierung lösen kann.
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Häufig gestellte Fragen zur Hotelautomatisierung
Was bedeutet durchgängige Automatisierung der Guest Journey?
Jede Phase der Guest Journey – von der Vorabreise über Check-out bis zur Rechnungsstellung – direkt mit dem Backoffice zu verbinden, sodass sich die Arbeit selbst erledigt, statt beim Personal zu landen.
Ersetzt Hotelautomatisierung Personal, oder unterstützt sie es?
Sie unterstützt es. Automatisierung übernimmt wiederkehrende, transaktionale Aufgaben – Check-in, Zahlung, Kommunikation, Zimmerzugang –, sodass bestehende Teams schlanker arbeiten können, ohne dass der Service darunter leidet, statt den menschlichen Faktor aus der Guest Journey zu entfernen.
Erfordert automatisiertes Upselling zusätzlichen Personalaufwand?
Nein. Das ist einer der zentralen Vorteile. Statt dass die Rezeption Angebote manuell anpreist und Anfragen bearbeitet, präsentiert Hotelbird relevante Angebote automatisch an den entscheidenden Touchpoints – das entlastet das Personal und generiert gleichzeitig Umsatz.
Kann Automatisierung tatsächlich die Profitabilität verbessern, nicht nur Personallücken abdecken?
Ja. Über die Einsparung von Personalkosten hinaus erschließt sie Zusatzumsatz durch automatisiertes Upselling (Early Check-in, Late Check-out, Spa, Parkplatz, Frühstück und mehr), für das unterbesetzte Teams oft keine Kapazität haben – in manchen Fällen deckt das bereits im ersten Monat die Softwarekosten.
Schadet Automatisierung der Guest Experience?
Nein – richtig umgesetzt, verbessert sie es. Wenn manuelle, sich wiederholende Aufgaben vom Team wegfallen, entsteht Zeit für genau die Gästeinteraktionen, die tatsächlich Zufriedenheit und Loyalität prägen.
Müssen Gäste für die Nutzung von Hotelbird eine App herunterladen?
Nein, ein App-Download ist nicht erforderlich. Die digitale Guest Journey von Hotelbird ist plattformunabhängig und funktioniert 100% webbasiert.

